Glückspädagogik als

Erziehungsstil

Die Glücksschule Berlin

Glück ist das Erziehungsziel von Eltern und für das Kind der Motor der Entwicklung

Glück als Erziehungsziel!

Lachen, Spaß haben, fröhlich, neugierig und begeistert sein. Das Leben von Herzen bejahen, sich in der Welt willkommen fühlen und die eigenen Talente und Potenziale entfalten. Das führt zu Zufriedenheit und zu vollkommenen Glück. Glück ist das Erziehungsziel von Eltern und für das Kind der Motor der Entwicklung.

Trotzdem sind Glück und Freude bzw. positive Emotionen in unserer Gesellschaft eher rückläufig. Im Gegenteil steigen die Zahlen der Menschen, die in Deutschland an psychischen Erkrankungen, wie Depressionen oder Angsterkrankungen leiden, stetig an. Nicht zuletzt daraus resultierend, dass im frühen Kindesalter ungünstige Strukturen im Gehirn und Körper des Kindes angelegt wurden. Das Ausmaß dieser ungünstigen Strukturen zeigen sich manchmal erst Jahre später.

Die WHO geht davon aus, dass in den Industrieländern Depressionen und Angsterkrankungen in 20 Jahren die Krankheiten sein werden, an denen die meisten Menschen leiden werden. Der Zusammenhang zwischen negativen Gedanken, bzw. negativen Empfindungen und Depressionserkrankungen sind allgemein bekannt.

Zum Glück erziehen?

Auch Erwachsenen, die wenig lachen, waren einmal frohe Kinder, die durch ihre Erziehung im eigenen Glück beschränkt wurden, sodass sie verlernt haben positive Empfindungen zuzulassen. Erziehung wird auch heute noch in vielen Fällen mit Beschränkung gleichgesetzt wird.

Erkenntnisse aus der Gehirnforschung und der Medizin zeigen deutlich, wann Kinder sich geistig und körperlich optimal entwickeln. Glück, Spaß und Begeisterung spielen dabei eine entscheidende Rolle und sind der Entwicklungsmotor eines Menschen. Weiter sind eigene Werte der Erziehungsperson wichtig, an denen sich das Kind orientieren kann, denn Kinder lernen am Modell.

Gerade die ersten Lebensjahre entscheiden darüber, wie glücksfähig und gesund der Mensch im Erwachsenenalter ist. Aufgrund dieser Erkenntnisse ist es nötig die Kindererziehung, wie sie bisher in unserer Gesellschaft erfolgt, zu hinterfragen.  Das Glück erlernt werden kann ist allgemein bekannt und ist in der Gehirnforschung begründet.

Die Glücksfähigkeit von Kindern zu beschneiden ist einfach. Ein ständiges „Du kannst das nicht!“, „Klettere nicht so hoch, das ist gefährlich!“, „Was glaubst Du, wer Du bist?“. Die Denk- und Erziehungsmuster, die wir unseren Kindern angedeihen lassen, sind wiederum von unseren Eltern geprägt. Hier gilt es aus den eigenen Denk- und Verhaltensmustern auszubrechen.

Doch wie kann das gelingen? Ein alternativer Erziehungsstil ist hier die Glückspädagogik, die auf Erkenntnissen der Glückswissenschaft, der positiven Psychologie, der Medizin, der Neurologie, der Philosophie und den Erziehungswissenschaften beruht. Glückspädagogik fördert die Glücksfähigkeit von Erziehern und Kindern. Studien zeigen was die meisten Menschen garantiert glücklich macht. Diese Methoden werden, in glückspädagogisch ausgerichteten Kitas, rituell eingeführt. So lernt das Kind automatisch glücksbringende Verhaltensweisen ein.  Um Glück ganzheitlich in die Kita einzuführen, ist es auch wichtig, die Erzieher glücklich zu machen. Denn Kinder lernen am Modell. Sind die Erzieher glücklich, so kann sich das Kind glücksbringende Verhaltensweisen abgucken und nachahmen. Außerdem ist ein glücklicher Erzieher gelassener, kreativer, entspannter, hilfsbereiter, friedfertiger und versöhnlicher. Die Problemlösungskompetenz steigt enorm an, der Erzieher ruht auch in stressigen Phasen des Alltags in sich und ist in der Lage auch im Stress die Sicherheit des Kindes zu gewährleisten.

 

 

Glück als Ressource

Glück gilt wissenschaftlich als der Entwicklungsmotor. Kinder, die begeistert sind, lachen und Spaß haben, lernen deutlich schneller und effizienter. Die Gehirnstrukturen sind gesünder, Körper und Gehirn entwickeln sich optimal und sogar eine Auswirkung auf das Wachstum wurde bei glücklichen Kindern gezeigt.

 

Das Wissen darüber, wie positive Gefühle im Kind gefördert werden können, sollte daher allen Eltern zugänglich sein, um den ureigenen Erziehungsstil mit glücksförderlichen Verhalten bereichern zu können. Ebenso sollte in jeder Kita das Wissen um die Wichtigkeit von Glücksempfinden vorhanden sein und die Glückspädagogik in Anwendung kommen.

 

Kinder, die glückspädagogisch betreut werden, werden glückliche, kreative, problemlösungskompetente Erwachsene, die deutlich mehr Lachen als das statistische Mittel heute. Automatisch greifen sie im Erwachsenenalter auf die Ressource Glück zu. Körper, Geist und Seele befinden sich in Balance. Die Gesundheit profitiert in hohem Maße. Krisen können besser bewältigt werden. Körperlichen und psychischen Erkrankungen wird vorgebeugt. Der jedoch wichtigste Punkt ist, dass die glücklichen Kinder ihre eigenen Kinder -weitgehend unbewusst- glücksförderlich erziehen. In Zukunft werden viel mehr Menschen im Alltag -mit ihren Kindern-  lachen!  Dies wird auf die Gesellschaft erheblichen positiven Einfluss haben. Offenheit, Fröhlichkeit, Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Friedfertigkeit ziehen in die Gesellschaft ein.

Anfragen zur Glückspädagogik

Gerne schule ich Ihre Erzieher in der Glückspädagogik und/oder bereichere Ihre Elternarbeit mit Vorträgen und Seminaren in Ihrer Kita. Ein Vortrag dauert in der Regel eineinhalb Stunden, einen Workshop leite ich gerne 3 Stunden.

Kerstin Taubenheim

Wandlitzstraße 7

10318 Berlin

Telefon: 0175- 858 43 64