Praxistipp Dankbarkeit

October 19, 2017

 

 

Dankbarkeit

 

Wann hast du dich das letzte Mal bedankt? Wir bitten und danken höflich.

Doch Dankbarkeit als Gefühl geht viel tiefer. Nicht umsonst ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen:

Dankbarkeit ist das gesündeste Gefühl. Menschen die dankbar sind, sind hilfsbereit, friedfertig und versöhnlich, sie können ihre Probleme besser lösen.

Im Körper werden so positive Hormone ausgeschüttet (z.B. bei einer Meditation über Dankbarkeit), dass ein kranker Körper davon gesund werden kann. Gerade bei Herzinfarktpatienten trägt Dankbarkeit zur Genesung stark bei. Das Immunsystem steigt (wir sind deutlich weniger krank), die Atemqualität wird besser, Endorphine werden ausgeschüttet bis hin zu einem längeren Leben. Da gab es eine Studie mit 1000 Nonnen, die ihr Tagebuch täglich mit dankbaren Dingen gefüttert haben und tatsächlich wirkte sich die Dankbarkeit signifikant auf die Länge ihres Lebens aus.

 

Dankbarkeit ist im Umfeld von bis zu 3 Metern elektromagnetisch messbar. Nicht nur du  und deine Gesundheit profitieren davon, sondern auch dein Umfeld. Das Herzmagnetfeld ist 6000 Mal stärker als das elektrische Feld des Gehirns (auch im Gehirn wird ja Strom erzeugt, durch die Bewegung, Aktionspotenziale, die von Synapse zu Synapse gehen und oft in Wellenform das Gehirn durchlaufen. Man spricht von Alpha, beta, Delta und Theta Wellen.  Das elektromagnetische Feld im Gehirn eines Menschen ist also deutlich geringer. Wenn du ein ruhiges, entspanntes Herzmagnetfeld hast (was du durch das Gefühl von Dankbarkeit erreichst), dann hat das beruhigende Auswirkung auf die Gehirnwellen anderer Menschen. Eine Person, die aufgeregt ist, nervös und hibbelig wird in deiner Nähe deutlich ruhiger und kann sich entspannen.

 

Dankbarkeit macht dich außerdem sympathisch. Und wir umgeben uns gern mit sympathischen hilfsbereiten Menschen. Wir wissen, dass wir, indem wir unsere Hilfsbereitschaft einsetzen uns ebenfalls geholfen wird. Nicht unbedingt von der Person, der wir geholfen haben, sondern eben einen karmischen Fussabdruck hinterlassen haben. Dieser bewirkt, dass wir ebenfalls Hilfe erhalten (von wem auch immer), wenn wir Hilfe benötigen.

 

Tipps:

Bereits beim Aufwachen, denke dankbare Gedanken.  Bleibe einen Moment ruhig liegen. Atme tief ein und aus. Meditiere um deine Gehirnwellen zu synchronisieren und erhalten damit deine Gesundheit. Gehe den Tag dann voller Dankbarkeit durch und sehe vor Deinem geistigen Auge, dass alles gelingen wird, was heute ansteht.

Denke diesen Morgen nur an Dinge für die du dankbar bist! Bei jedem Schritt den du nach dem Aufstehen gehst, hast du einen dankbaren Gedanken. Lass keine anderen Gedanken zu.

 

Beispiele:

an deine gute Gesundheit

an dein tolles Aussehen (schönen Augen, Beine, Ohren, Nase, Finger, etc.)

an den vollen Kühlschrank 

für ein Dach über dem Kopf

für deine  Kinder und/oder Deinen Partner

für deine funktionierende Kaffeemaschine

für dein Frühstück

für deine Kleidung

für dein Auto/Fahrrad

für deinen Job

...

 

Dankbarkeit kannst du üben, indem du

- dir sagst, wofür du heute dankbar bist. Übe Dankbarkeit, indem du es praktizierst. (Denke an das schönst Erlebnis des heutigen Tages und sei dafür dankbar. Fühle die Dankbarkeit für diesen Moment)

- du einen Dankbarkeitsbrief an eine Person deiner Wahl schreibst. Du hast zwar Danke gesagt, aber die Person weiss nicht, warum ihre Hilfe in diesem Moment so wichtig für dich war. Schreibe es auf, über mehr als eine DinA4 Seite. Ergiesse dich in Dankbarkeit. Wenn du dich traust, mache einen Dankbarkeitsbesuch. Statte diesem Menschen einen Besuch ab und lese den Brief vor. Du wirst sehen, eure Beziehung wird sich dadurch spürbar vertiefen. Das, was du erlebst ist ein Gefühl, dass du immer wieder in der Erinnerung abrufen kannst.

 

Meditation zu Dankbarkeit.

Dankbarkeit körperlich wirklich spüren lernen:

 

1. Konzentriere dich auf den Atem, werde ruhiger (7-4-7 Methode)

2. Konzentriere dich auf dein Herz (du kannst auch Licht durch deinen Scheitel in         dein Herz fliessen lassen)

3. spüre deinen pulsierenden Herzschlag

4. wenn du ihn gut spürst, denke an das schönste Erlebnis

5. Spüre die Dankbarkeit, während du deinem Herzen lauschst

6. Probiere einmal mit dem pulsieren des Herzschlags, im gleichen Rhythmus              „Danke, danke, danke“ zu sagen oder zu denken.

 

Nimm die Dinge nicht als selbstverständlich hin, obwohl sie deine Gewohnheit sind. Sei jeden Tag dankbar für die Dinge, die umgeben und dir eine Hilfe sind.

 

Danke, dass du dich der Dankbarkeit widmest. Denn wenn du das für dich tust, wirst du nicht nur erleben, wie du dich positiv veränderst, glücklicher wirst. Nein, du wirst auch erleben, wie sich dein Umfeld verändert. Indem du selber zu einer dankbaren Haltung im Leben gelangst, wirst du viel gelassener. Dein Vertrauen in dein Leben, in deinen Gott wächst zusehends. Dankbarkeit einhergehend mit Toleranz, mehr Wohlbefinden, Zufriedenheit und Frieden in dir, hat Auswirkung auf mehr Frieden in der Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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